Praxiswebsite
Eine Heilpraktikerpraxis in Sachsen betrieb eine alte statische Website. Sie sollte abgelöst und auf die eigene Domain umgezogen werden.
Der eigentliche Knackpunkt fiel durch Zufall auf: Ein Suchtreffer lief auf dem Handy in eine Fehlerseite. Die alten Adressen standen noch im Suchindex, und die neue Seite kannte sie nicht. Gemeldet hatte das niemand — es wäre monatelang so geblieben.
Die vollständige Liste der alten Adressen wurde im Internet Archive nachgeschlagen, nicht geraten. Jede führt heute per Weiterleitung auf die inhaltlich passende neue Seite, nicht pauschal auf die Startseite.
Das Kontaktformular verschickt über das Postfach der Praxis, nicht über einen Fremddienst. Der Spam-Schutz läuft auf demselben Server; es gibt kein fremdes Captcha und keine Weitergabe an Dritte.
Im Heilbereich gelten eigene Regeln dafür, was über Behandlungen gesagt werden darf. Die Anwendungsgebiete auf der Seite stammen wörtlich von der Behandlerin, nicht aus einer Recherche.
Was hier nicht steht: Besucherzahlen und Konversionsraten. Die gibt es nicht, und erfundene wären das Ende der Glaubwürdigkeit.
Technische Details
Next.js mit App Router, TypeScript, statisch gerendert. Keine Datenbank und kein Redaktionssystem — die Inhalte ändern sich selten und liegen im Repo.
Die Weiterleitungen stehen als Tabelle im Repo statt in einer Serverkonfiguration. Damit sind sie versioniert, überprüfbar und überstehen einen Umzug des Servers.
Eine Kontrastprüfung läuft im Build mit und bricht ihn ab, wenn ein Farbpaar unter den Schwellwert fällt. Sie prüft alle Routen, nicht eine gepflegte Auswahl.
Fehlen dem Kontaktformular die Zugangsdaten für den Mailversand, antwortet es mit einem Fehler, statt still zu scheitern. Ein stiller Fehlschlag sieht für den Absender aus wie Erfolg.